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Continue reading →: Was siehst du, wenn du deine Augen schließt?Ich war am Wochenende in der Hamburger Kunsthalle, in der Ausstellung „Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss“ (tolle Ausstellung, lohnt sich! Ist noch bis 30.8.2026 zu sehen) In einem der Räume war ein Saaltext mit dem Titel „Inneres Sehen. Innere Version“ und darin ein Satz, der mich bis…
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Continue reading →: Wir lesen nie nur, was da stehtEin Blick auf ein Plakat, das Schild einer Bar oder eines Geschäftes reicht und wir wissen, wie etwas auf uns wirken möchte. Was wir davon halten sollen. Wie wir es wahrnehmen sollen. Noch bevor wir ein Wort gelesen haben. Eine Partei möchte beispielsweise „bürgerlich“ erscheinen. Ein Café „minimalistisch und hochwertig“.…
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Continue reading →: Nähe und Distanz: wie der Abstand verändert, was wir sehenWarum Fotorealismus uns zwingt, unserer eigenen Wahrnehmung zu misstrauen. Den Moment kennt jeder, der schon mal in einem Museum war: Man tritt zu nah an das Gemälde heran (ok und abgesehen davon, dass der Alarm vielleicht losgeht oder das Aufsichtspersonal kommt) „löst“ sich das Bild auf… Pinselstriche, Risse im Firnis,…
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Continue reading →: Kunst in Beziehung statt in TimelinesEin Besuch im Palazzo Maffei, Verona Es gibt Museen, in denen du weißt, was als nächstes kommt. Romanik, Gotik, Renaissance, Barock: die Wände erzählen eine Geschichte, die du irgendwie schon kennst. Du gehst durch, nickst innerlich, vielleicht hörst du den Audioguide, vielleicht nicht. Man schaltet irgendwie auf Autopilot. Und dann…
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Continue reading →: Wenn du dem Frühling eine Farbpalette geben müsstest, welche drei Töne wären es?Gelb. Grün. Blau. Ich habe nicht lange überlegt. Die drei Farben kamen mir irgendwie sofort in den Sinn… Gelb zuerst. Und weißt du, welches Gelb ich meine? Nicht dieses satte Gelb von einem Sonnenblumenfeld, sondern eher dieses zarte, ein bisschen leuchtende Gelb der das man in den ersten Märztagen sieht.…
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Continue reading →: Ist der Frühling grün vor Neid?Grün ist doch ganz schön. Eigentlich. Gerade jetzt: dieses zarte Grün… Ich finde ja den Begriff „lenzgrün“ total schön und plädiere überhaupt dafür, dass man das Wort „Lenz“ wieder öfter verwendet! Aber zurück zu dieser Redewendung: oft benutzt, kaum drüber nachgedacht. Oder? Denn eigentlich, wenn wir an Grün denken, denken…
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Continue reading →: Schatten sind Spuren des Lichts…Sie gehören zu was und sind doch eigenständig. Sie zeigen Formen und verändern sie gleichzeitig. Sie machen sichtbar, indem sie eigentlich was wegnehmen. …und manchmal gruseln wir uns vielleicht auch vor ihnen… Ein Schatten an der Wand, der plötzlich größer wirkt als das, was ihn wirft. Eine Bewegung im Augenwinkel.…
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Continue reading →: Wenn Licht malt…stopp, warte mal kurz. Schau mal kurz hoch auf das Licht da, wo du gerade bist. Nein… nicht weiter lesen… Licht gucken. Wie es fällt. Auf etwas. Durch etwas. Für einen Moment wirkt alles stiller. Vielleicht wie in einem Gemälde von Vermeer. Zeit angehalten. Fast so, als hätte jemand die…
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Continue reading →: Gehst du den Umweg beim Sehen?Vieles in unserem Alltag bleibt (leider) beim ersten Blick, beim Oberflächlichen. Wir erfassen, ordnen es ein, geben dem Ding einen Namen und gehen weiter… Ein Bild. Ein Gesicht. Eine Straßenecke. Eine Kaffeetasse im Morgenlicht. Unser Blick ist schnell geworden (zu schnell?). Er funktioniert oft wie so ein kleiner Scanner: erkennen,…
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Continue reading →: Unser Blick als WerkzeugkastenSehen ist kein neutrales Fenster. Eher ein Werkzeugkasten, aus dem wir (meist unbewusst) ständig was herausziehen. Und je nachdem, welches Werkzeug wir benutzen, verändert sich nicht nur, was wir sehen, sondern auch, wie sich die Welt anfühlt. Da ist die Lupe. Sie macht aus dem Alltäglichen etwas Bedeutungsvolles, weil sie…
