
Seit ich lesen kann, lese ich gern. Manche sagen sogar, ich „fresse“ Bücher… Schon als Kind hatte ich in der Stadtbibliothek des Ortes, wo ich aufgewachsen bin, einen Leseausweis – und den habe ich reichlich genutzt! Teilweise habe ich so viele Bücher mit nach Hause getragen, dass mein Vater angezweifelt hat, dass ich mir merke, was darin steht. Er hat es getestet und ich hatte von da an „Lesefreiheit“. Zum Glück!
Lesen ist für mich wie reisen. Eintauchen in andere Welten, andere (Lebens-)Geschichten, in verschiedene Themenbereiche und Wissensgebiete. Es bereichert mich und eröffnet mir immer wieder neue Perspektiven und gibt mir Inspiration. Dabei ist es mir (mittlerweile) egal, ob in gedruckter Form oder digital – Hauptsache, ich kann überhaupt lesen (oder auch mal hören).
Bibliotheken sind für mich besondere Orte mit einer einzigartigen Atmosphäre. Das Foto zeigt die Rijksmuseum Research Library in Amsterdam, auch als Cuypers Library bekannt. Sie ist die größte und älteste öffentliche Kunstgeschichtsforschungsbibliothek der Niederlande und Teil des Rijksmuseums. Die Sammlung, die mehr als 400.000 Monografien, 3.400 Zeitschriften und 90.000 Kunstauktionskataloge umfasst, spiegelt das Profil des Museums wider. Jährlich wächst die Sammlung um durchschnittlich 10.000 bis 15.000 Bücher, Auktionskataloge und Zeitschriften.
Die neugotische Bibliothek wurde 1885 zusammen mit dem Rijksmuseum eröffnet und trägt den Namen des niederländischen Architekten Pierre Cuypers. Cuypers strebte bei der Gestaltung der Bibliothek eine beeindruckende Atmosphäre an und schuf durch architektonische Elemente die Illusion von größerer Höhe.







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