Museumsmittwoch

Museumsmittwoch

…heute mit dem Albertinum in Dresden, dessen Ursprünge auf ein Zeughaus als Erweiterung der Dresdner Stadtbefestigung zurückgehen. Der Bau erfolgte zwischen 1559 und 1563 unter der Leitung von Kurfürst August nach Plänen von Caspar Vogt von Wierandt. Das Zeughaus war eines der größten seiner Art in Europa und zählte zu den wichtigsten Renaissance-Bauwerken in Dresden.

Im 18. Jh. passte man das Gebäude dem veränderten (nun barocken) Geschmack und räumlichen Bedürfnissen an. Nachdem das Zeughaus seine militärische Funktion verlor, erfolgte die Umwandlung in ein Museum. Der Umbau, der von Carl Adolph Canzler geleitet wurde, orientierte sich an der italienischen Hochrenaissance. 1889 wurde das Gebäude (jetzt zu Ehren von König Albert von Sachsen Albertinum genannt) als Museum eröffnet.

Das durch den Zweiten Weltkrieges schwer beschädigte Gebäude wurde nach dem Krieg – bedingt durch Raumnot – auch für Teile der Skulpturensammlung und andere Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden genutzt.

Im August 2022 waren das Albertinum (neben anderen Depots und Museen) vom Elbhochwasser betroffen. Die daraus resultierende Notwendigkeit zur Sicherung der Kunstwerke führte zu einem umfangreichen Umbauprojekt. Seit der Wiedereröffnung 2010 präsentierte sich das Albertinum mit einer neuen Konzeption: Die „Galerie Neue Meister“ und die Skulpturensammlung, fokussiert auf Werke der klassischen Moderne und der Kunst nach 1945, kehrten zurück.

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