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Elaine Feeney „Die seltsamste aller Zahlen“

Harper Collins

9.2024

Herzerwärmend, tiefgründig und bewegend – so lässt sich Elaine Feeneys Roman „Die seltsamste aller Zahlen“ beschreiben, der 2023 auf der Longlist des Booker Prize stand. Die Geschichte dreht sich um den 13-jährigen Jamie O’Neill, einen stillen Außenseiter, der in Irland lebt. Jamie liebt ungewöhnliche Dinge – hohe Bäume, die Farbe Rot, Muster und Bücher mit Schutzumschlägen. Doch vor allem wünscht er sich zwei Dinge: eine Verbindung zu seiner verstorbenen Mutter und die Erschaffung eines Perpetuum mobile, einer Maschine, die sich ewig bewegt.

Obwohl er weiß, dass ein Perpetuum mobile gegen die Naturgesetze verstößt, gibt Jamie seine Träume nicht auf. Sein Projekt in der Schule – der Bau eines Bootes – wird zum Symbol für seine Sehnsucht nach Verbundenheit. Während Jamie an seinem Boot arbeitet, kommen verschiedene Menschen aus seiner Umgebung zusammen. Lehrer und Mitschüler, jeder mit seinen eigenen Sorgen und Hoffnungen, finden durch Jamies Projekt eine Gemeinschaft, die zeigt, wie wichtig menschliche Verbindungen sind.

Fazit:

Feeney gelingt es in ihrem Roman, Themen wie Verlust, Trauer, Liebe und Hoffnung mit viel Einfühlungsvermögen zu behandeln und eine Geschichte über Außenseiter:innen, Träume und das Loslassen zu erzählen. Eine absolute Empfehlung und das Versprechen, dass die Protagonist:innen einen so bald nicht mehr loslassen…

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