In Gedanken immer noch in Helsinki, kommt zum #museumsmittwoch auch nochmal ein Museumstipp von dort: das Kiasma – Finnlands Museum für zeitgenössische Kunst. Komischer Name? Stimmt – dahinter versteckt sich der griechische Begriff „Chiasma“ der in der Biologie eine Kreuzung, ein Schnittpunkt meint. Und genau da passt es doch wieder hervorragend zu einem Museum: ein Ort, an dem sich Kunst und Menschen begegnen.
Der Entwurf für das Gebäude stammt von Steven Holl, es wurde 1998 eröffnet und hat schon einige Kontroversen hinter sich, angefangen beim Wettbewerb für das Gebäude bis hin zu seiner Gestaltung und seinem Ort…
Heute wird auf 5 Etagen in galeriartigen Bereichen auf ca. 10.000 qm moderne Kunst gezeigt – zum großen Teil aus der eigenen Sammlung. Bereits 1990 begann der finnische Staat mit dem gezielten Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Kunst – national wie international. Heute umfasst sie rund 8.500 Werke und wächst stetig weiter. Der Fokus liegt auf nordischer Gegenwartskunst seit den 1960er Jahren, ergänzt durch internationale Positionen, Performances und medienbasierte Arbeiten.
Kiasma will eine Plattform entlang der Sammlung bieten: für Diskussion, Begegnung und kreative Prozesse. Auf den fünf Etagen wechseln sich Ausstellungen, Installationen und Performances ab – ein Café, einen Museumsshop und viel Platz gibt es auch! …und den braucht es, denn als wir dort waren (Anfang April, nicht der Hauptreisezeit für Helsinki) war das Museum an einem Wochentag gut besucht von einem breiten Publikum, wie schön!
On Show:
Bis 7.9.2025: Monira Al Qadiri: Deep Fate
Bis 18.1.2025: Rock, Paper, Scissors (Sammlungsausstellung)








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